Sehenswürdigkeiten

Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten rund um den Starnberger See

Der Starnberger See (bis 1962 "Würmsee") ist der fünftgrößte See Deutschlands, aufgrund seiner Tiefe jedoch der zweit-wasserreichste. Er ist eines der beliebtesten Erholungsgebiete im Großraum München und wartet mit vielen Sehenswürdigkeiten auf, von denen wir Ihnen hier die Wichtigsten vorstellen wollen.

Roseninsel

Die Roseninsel liegt 170 Meter vom Westufer des Sees entfernt in der Feldafinger Bucht, auf Höhe des so genannten Glockenstegs. Die Insel gehört als Ortsteil Wörth zur Gemeinde Feldafing, Grundeigentümer ist der Freistaat Bayern.

Die Einwohnerzahl wird mit „1“ (für den die Insel ganzjährig bewohnenden Gärtner) angegeben.

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Schloss Possenhofen

Schloss Possenhofen ist eine Schlossanlage bestehend aus dem Alten Schloss, einem kubischen Walmdachbau mit vier quergestellten Ecktürmen, dem Neuen Schloss, auch Hufeisenbau genannt, und der Schlosskapelledie zwischen beiden Baukörpern liegt und diese über einen Gang verbindet. Das Schloss befindet sich im Ortsteil Possenhofen der Gemeinde Pöcking im Landkreis Starnberg, Oberbayern.

Prinzessin Elisabeth in Bayern (auch bekannt als Sisi), die spätere Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, verbrachte hier ihre Kindheit, wodurch das Schloss später zu großräumiger Bekanntheit gelangte.

Das Kaiserin Elisabeth Museum

Das Kaiserin Elisabeth Museum in Pöcking befindet sich im historischen Bahnhof Possenhofen in dessen Königssalon das Museum untergebracht ist. Die Dokumentationen und Exponate des Museums stellen das Leben der Kaiserin dar.

Seit Oktober 2013 schmückt eine Statue der Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn den Platz vor dem Museum. Sie ist ein in Bronze gegossenes Werk des Pöckinger Holzbildhauers Jozek Nowak, der die Figur aus einem ein Meter dicken und etwa zwei Meter hohen Stamm einer Platane schuf.

Das Museum ist von Mai bis Mitte Oktober an Wochenenden und Feiertagen geöffnet.

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Ilkahöhe

Die Ilkahöhe ist eine 726 m hohe Erhebung am Westufer des Starnberger Sees, oberhalb des südwestlich von Tutzing gelegenen Weilers Oberzeismering. Sie wurde in der Würmeiszeit vom Würmgletscher gebildet und ist ein Überbleibsel einer seiner Seitenmoränen. Aufgrund ihrer exponierten Lage ist die Ilkahöhe ein beliebter Aussichtspunkt.

An klaren Tagen kann das Alpenpanorama von der Zugspitze bis hin zu den Chiemgauer Alpen gesehen werden.

Museum der Phantasie

Das Museum der Phantasie – auch Buchheim-Museum genannt – ist ein nach Lothar-Günther Buchheim benanntes Museum in Bernried am Starnberger See. Es wurde am 23. Mai 2001 feierlich eröffnet.

Der Bau, entworfen vom Architekturbüro Behnisch, Behnisch & Partner, wurde im Oktober 1999 fertiggestellt. Er umfasst rund 4.000 Quadratmeter und ist einem Schiff nachempfunden; ein Steg führt hinaus auf den See. Im umliegenden Park sind verschiedene Skulpturen ausgestellt.

Das Museum beherbergt eine Sammlung namhafter Expressionisten mit Werken von Erich Heckel, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein u. a. Das Museum ist aber auch Volks- und Völkerkundemuseum und stellt Gegenstände aus, die Buchheim auf seinen Reisen gesammelt hat.

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Gedenkkreuz für König Ludwig II.

Die Stelle, an der König Ludwig II. mit seinem Begleiter am 13. Juni 1886 den Tod fand, ist durch ein Kreuz (früher ein Fähnchen) im See bezeichnet. Von der Vereinigung "Ludwig II. - Deine Treuen" wurde im November 1918 ein eisernes Gedenkkreuz errichtet und gepflegt, das zuletzt 1986 durch ein Teakholzkreuz erneuert wurde

Gedächtniskirche St. Ludwig (Votivkapelle)

Die zu Ehren von Ludwig II. errichtete Gedächtniskirche St. Ludwig liegt im Wald oberhalb der Stelle, wo die Leiche des Königs am Pfingstsonntag, 13. Juni 1886, im See gefunden worden ist. 1887 stiftete seine Mutter Königin Marie eine Totenleuchte, die später in die Treppenanlage integriert wurde. Den Grundstein zum Bau der sogenannten Votivkapelle legte der Prinzregent Luitpold am 10. Todestag des Königs im Juni 1896. Vier Jahre später konnte die im neuromanischen Stil gebaute Kirche eingeweiht werden. Entworfen hatte sie der ehemalige Architekt des Königs Hofoberbaurat Julius Hofmann.

Noch heute treffen sich „Königstreue“ jährlich an dem Sonntag, der dem Todestag des Königs am nächsten liegt, zu einem Gedenkgottesdienst an der Votivkapelle.

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